Haus der Wissenschaft - Blog
Die Wirkung von Radioaktivität auf die Natur ist ein heikles Thema. Zu diesem Thema war Dr. Markus Borowski vom Klinikum Braunschweig zu Gast im Rahmen der Ringvorlesung „Radioaktivität“. Mehr…
Tschernobyl und Fukushima sind die bekanntesten Unfälle in Atomkraftwerken. Wir wissen nicht genau, was dort passiert ist, klar ist aber, dass die Folgen für Mensch und Umwelt verheerend sind. Die genauen Vorgänge, die nach der Katastrophe in den Reaktoren abliefen, können selbst Fachleute nur schwer erläutern und in der Bevölkerung herrscht Ahnungslosigkeit, obwohl sie am schlimmsten von solchen Unfällen betroffen ist. Mehr…
Das Alter der Erde und seiner Bewohner ist für die meisten Menschen etwas Unvorstellbares. Ein Hundertjähriger scheint ein langes Leben geführt zu haben. Doch in welchem Verhältnis steht dieses Leben zu den 4,55 Milliarden Jahren unserer Erde? Mehr…
Dieser Frage gingen am Abend des 16.12.2010 im Haus der Wissenschaft in einer zweistündigen Diskussionsrunde Experten aus verschiedenen Bereichen nach. Um der Komplexität des Themas und den damit verbundenen Fragen des Plenums gerecht zu werden, waren Dr. Henning Hintzsche, Toxikologe von der Universität Würzburg, Dr. Thomas Kleine-Ostmann von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt und Dr. Anne Dehos vom Bundesamt für Strahlenschutz anwesend. Mehr…
Kann uns die DNA des Neandertalers mehr über den modernen Menschen sagen? Prof. Johannes Krause erzählte am 9. Dezember 2010 von der Suche nach den Genen, die den Menschen zum Menschen machen. Doch bevor er dazu kam, musste er einen Weg durch die verschneite Schienenlandschaft der Bahn finden. Mehr…
Aufgrund der weltweit teils sehr starken äußerlichen Unterschiede der Menschen ist im Laufe der Geschichte häufig die Rede von verschiedenen ‚Rassen’ gewesen. Dass dies jeglicher Grundlage entbehrt und wir alle vom gleichen genetischen Ursprung abstammen, verdeutlichte Professor Manfred Kayser von der Universität Rotterdam am 2. Dezember im Haus der Wissenschaft. Mehr…
Wer denkt, Evolution kann nur im Laufe von Jahrmillionen stattfinden, liegt falsch. Sie ist manchmal näher als man denkt, erklärt Dr. Gernot Segelbacher in seinem Vortrag über die Mönchsgrasmücke am 25. November 2010 im Haus der Wissenschaft. Im Laufe von nur 50 Jahren ließ sich eine Veränderung in dem Zugverhalten des in Deutschland vorkommenden Singvogels feststellen. Überwinterungsgebiet sind nun nicht mehr nur das süd-westliche Europa und Teile Afrikas, sondern auch England. Laut Segelbacher lässt sich diese Erweiterung höchstwahrscheinlich darauf zurückführen, dass seit den1960er Jahren in England zugefüttert wird. Mehr…
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